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Karneval in Quito |
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Donnerstag, 10. März 2011 um 00:07 Uhr |
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2. Maerz 2011: Etwas komisch ist uns schon, als wir in den Flieger nach Suedamerika steigen. Die Zeit des einfachen Reisens, mit all den Annehmlichkeiten der westlichen Zivilisation, ist nun vorbei. Aber wir freuen uns auch auf die neue Kultur, auf grossartige Landschaften und die neuen Herausforderungen, die auf uns warten. Uns war es doch in Neuseeland etwas langweilig geworden...
Da wir ueber die Datumsgrenze fliegen, wird dies der laengste Tag unseres Lebens. Wir fliegen Nachmittags ab und kommen am gleichen Tag am Mittag in Santiago de Chile an, wo wir unseren Flieger wechseln.
Es ist bereits dunkel, als wir in Quito ankommen. Von der Gangway aus schauen wir zurueck zum Flugzeug und sehen gerade wie unsere verpackten Raeder beim Ausladen schwungvoll durch die Luft fliegen. Hoffentlich bleibt alles ganz!

Mit dem Taxi geht es zum Hostel, mit unserer Buchung hat alles geklappt und wir fallen hundemuede ins Bett. Aber Schlaf finden wir lange Zeit keinen. Die duenne Luft (Quito liegt auf 2850m) macht dem Koerper zu schafen und draussen ist die hupende Geraeuschkulisse von Quito zu hoeren, an die wir uns erst noch gewoehnen muessen. Willkommen in Suedamerika!
Obwohl wir nur 25km vom Aequator entfernt sind, ist es Nachts mit 5-9Grad recht kuehl und regnerisch. Tagsueber herrschen meist um die 20 Grad.
Wir verlassen die Sicherheit unseres Hostels und stuerzen uns ins Getümmel. Neugierig aber zurueckhaltent werden wir beaeugt. Hier ist Leben auf den Strassen, ueberall gibt es Neues zu entdecken. Indio Frauen mit ihren bunten Trachten verkaufen Obst. Einige sind nur halb so gross wie ich (1,93m) und entsprechende Blicke werden mir zuteil. Wir finden ganz neue Fruechte und probieren Spanferkel mit Kartoffelbrei (Tortilla) auf dem Markt. Super lecker! Die Haendler sind fair und ueberteuern ihre Preise nicht, als wir an ihren Stand treten - anders als in Asien. Bleibt nur zu hoffen, dass dies so bleibt!

4. Maerz 2011 Zum Hostel gehoert auch ein Schweizer Restaurant. Heute, zu meinem Geburtstag, kommen wir in den Genuss eines echten schweizer Kaese Raclettes. Die Einrichtung des Restaurants ist so gut, dass wir fast glauben, in der Schweiz in einer Berghuette zu sitzen. Zum Nachtisch spendiert das Restaurant noch Rueblikuchen. Ein schoener Geburtstag...
6. Maerz 2011 Auch in Suedamerika ist ausgelassene Karnevalszeit und in der fantastischen Altstadt von Quito gibt es einen Umzug. In farbenpraechtigen Kostuemen wird getanzt, gesungen und viel gelacht. Besonders beeindrucken uns die Stelzenlaeufer, die wie riesige Voegel aussehen. Es scheint Tradition zu sein, sich gegenseitig mit Seifenschaum zu bespruehen. Auch wir bekommen unseren Teil ab und selbst die Polizei bleibt nicht verschont.
Unser erster Eindruck von Suedamerika ist ueberwaltigend und wir hoffen, dass dies so bleibt.
Wir werden drei Wochen in Quito bleiben um Spanisch zu lernen und uns gegen die Tollwut impfen zu lassen. Auch unsere Bikes haben den Transport gut ueberstanden - vor einigen Tagen haben wir sie zusammengebaut. Jetzt warten sie ungeduldig auf den Start der langen Reise nach "Tierra del fuego" - Feuerland!
Rene
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Pause in Quito |
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Samstag, 26. März 2011 um 23:20 Uhr |
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26.3.2011 Dreieinhalb Wochen haben wir in Quito verbracht. Nun wird es endlich Zeit zu starten. Morgen soll es losgehen, denn jeden Sonntag ist Quito Radfahrer freundlich: Einige Strassen und die Altstadt sind dann fuer Autos gesperrt.
Wir sind natuerlich ordentlich aufgeregt, wissen wir doch nicht was uns hier erwartet. Wie ist der Zustand der Strassen und der Verkehr? Nach ueber einem Jahr Linksverkehr muessen wir uns auch erstmal wieder an die rechte Seite gewoehnen...Wir werden sehen! Wie kommen wir mit der Hoehe zurecht? Sind wir ueberhaupt noch fit genug? Und andere Fragen jagen durch unsere Koepfe...

Die Zeit in Quito ist schnell vergangen. Wir haben Spanisch gelernt und hoffen, dass das die Vokablbrocken reichen, um mit den Menschen in Konntakt zu kommen. Drei Mal haben wir uns gegen Tolwut stechen lassen. In Suedamerika hat es jede Menge streunende Hunde, welche besonders an Radfahren interssiert sind....
Ab Morgen gibt es nun nur noch eine Richtung fuer uns: SUEDEN. Elf Monate werden wir entlang der Anden zur Suedspitze Suedamerikas radeln. Die Anden sind mit 7500km die laengste Gebiergskette der Erde. Der hoechste Berg (Aconcagua) ist fast 7000m hoch und das Altiplano, eine riesige Hochebenen, liegt ueber 4000m.
Wir hoffen, dass ihr uns auch auf diesem, wahrscheinlich haertesten Abschnitt, treu begleitet.
Wusstet ihr eigentlich, dass der hoechste Berg der Erde der Chimborazo (6267m) in Ecuador ist? Durch die Kruemmung der Erde ist seine Spitze weiter vom Erdmittelpunkt entfernt, als die des Mt. Everest (8848m). Lasst das ja nicht Reinhold Messner hoeren.
Rene und Monique
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Strasse der Vulkane |
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Donnerstag, 07. April 2011 um 00:38 Uhr |
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Unser Start in das Land der farbigen Ponchos, der wilden Reiter, der bunten Maerkte, der Gerueche nach Spanferkel, Abgas und Weihrauch ist praechig: Ein blau leuchtender Himmel verkuendet den Beginn unserer spannenden Reise durch Ecuador! Etwas eirig, da wir das Gewicht der Raeder nicht mehr gewoehnt sind, rollen wir durch die Strassen von Quito. Begleitet von Hunderten anderen Sonntags-Radfahrern. Ein Mann checkt das Gewicht unserer Bikes und findet es undenkbar, damit bis Feuerland zu radeln... Nun, wir werden sehen!

Bald sind wir im Auspuffgestank der tausend Busse entlang der weltberuehmten Panamerikana unterwegs. Steil fuehrt uns die Strasse hinaus aus Quito und laesst und, auf perfektem Asphalt, hineinsausen ins erste, gruen leuchtende Tal. Vulkanlandschaft. Nur bleiben, auch waehrend der gesamten naechsten Wochen, die perfekten Kegel in Wolken verschleiert. Nicht einen Vulkan bekommen wir zu Gesicht! Trotzdem ist die Landschaft spektakulaer: auf einem kurzen Bustrip zu einem Vulkankrater auf 3800m, geraten wir in ein farbenfrohes Fest fuer die neu asphaltierte Strasse. Blasmusik mischt sich mit dem Wiehren der Pferde, auf denen stolze, traditionell gekleidete Reiter sitzen. Auf einem Pickup mit der Musikband fahren wir hinein in die steilen Berge, die rauen Gipfel, die strahlende Sonne dieses Tages. Trotz unseres wenigen Spanischs werden wir ueberall aufs freundlichste begruesst. Die skurrile Akrobatikgruppe der Polizei vollfuert eine Menschenpyramide mit 10 Leuten auf 3 parrallel fahrenden Motorraedern... Alles etwas anders hier.
Tag drei auf dem Rad beschert uns die laengste Etappe unserer bisherigen Radreise: 88km und 850 Hoehenmeter fahren wir nach Banos, dem Touristenmekka von Ecuador. Bald radeln wir durch die Dreckstadt Ambato hinein in stroemenden Regen und in den, von steilen Bergwaenden umgebenen, Thermalort. Fast eine Woche verbringen wir hier - mit Ausprobieren von neuen Fruechten und einer Radtour hinunter in den Urwald.
4. April: Unsere Raeder graben sich durch schwarze Vulkanasche. Ringsum ist die Landschaft gerade wieder zum Leben erwacht, nachdem sie 2006 beim Ausbruch des heute noch aktiven Vulkans Thugurahua, unter einer dicken Ascheschicht begraben wurde. 1500 Hoehenmeter klettern wir wieder zurueck in die Sierra - die Anden. In einem Dorf unterwegs gibt es keine Bleibe fuer uns und so fragen wir bei der Feuerwehr nach Rat. Die Anfrage wird immer hoeher geleitet und landet schliesslich auf dem Tisch des Buergermeisters. „Monica de Alemania, mucho gusto!“ (Monique von Deutschland, freut mich sehr!) strahlt er mir entgegen, gefolgt von einem Satz Unverstaendlichem. Ich nicke freundlich, laechle zurueck und bald laufen wir die Strasse hinunter zu den Notquartieren des Ortes. In einem dieser Haeuser schlafen wir dies Nacht. Ein heftiges Gewitter in der Nacht, laesst uns immer dankbarer werden. Was wir gelernt haben ist: es ist wichtig aus Deutschland zu sein und ein Fahrrad unter dem Hintern zu haben! Dann oeffnen sich hier viele Tueren.
Jetzt sind wir in Riobamba. Morgen fahren wir weiter, entlang der Panamericana gen Cuenca und Vilcabamba.
Wusstet ihr schon, dass ein Lehrer hier im Schnitt 250 US$ monatlich verdient? Und auch, dass die ecuadorianischen Bananen, die wir in Dtl zu kaufen bekommen, speziell fuer den Export gezuechtet werden und hier nicht erhaeltlich sind?
Seit dem letzten Bericht: 290km, 4000 Hoehenmeter gefahren.
Monique
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24.4.11 Berg und Tal |
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Sonntag, 24. April 2011 um 01:26 Uhr |
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7.4.’11 Schon in der Stadt Riobamba beginnt der Aufstieg, dem noch viele folgen sollen. Wir fahren weiter Richtung Sueden, immer entlang der ecadorianischen Anden. Die Panamerikana schlaengelt sich hier ueber 3500m hohe Paesse. Aber es sind nicht unbedingt die Berge, die uns das Leben schwer machen. Es sind die Hunde.
Fast zu jedem Haus gehoert ein unberechenbarer Vierbeiner. Manche sind voellig unbeeindruckt, wenn wir vorbei rollen, aber andere denken wir sind Freiwild. Bellend und knurrend rennen sie auf uns zu und versuchen unsere Waden zu erwischen. Berg runter treten wir meist kraeftig rein und koennen sie abhaengen. Berg rauf sind wir aber langsam wie die Schnecken und muessen uns zum Kampf stellen. Meist hilft Anhalten und kraeftig Anschreien. Von den Einheimischen haben wir auch gelernt, Steine zu werfen. Zwei Tage hintereinander war es richtig schlimm: mit teilweise 20 Attacken pro Tag. Bei den kleineren Exemplaren dreht man den Spiess dann schon mal um und rennt wutentbrannt und Steine werfend hinterher.

Da kommen wir schon manchmal ins Zweifeln, ob wir das richtige Transportmittel gewaehlt haben. Aber die grandiose Landschaft mit den gruenen Bergen und den Pickups mit den winkenden Ponchos sind es dann doch wieder wert weiter zu fahren...
In Guamote rollen wir wieder bei den Bomberos (der Feuerwehr) vor. Hier bekommen wir ein kostenloses Bett und koennen unsere Sachen trocknen. Es ist immernoch Regenzeit und spaetestends am Mittag kommt der Regen oder wir radeln im dichten Nebel. Der folgende Anstieg ist einfach zu lang. Fast oben finden wir einen kleinen, versteckten Platz fuer unser Zelt und campen das erste Mal in Suedamerika. Trotz Regen ist die Aussicht genial: Vor uns erstreckt sich ein Tal mit kleinen Doerfern und ueber all dem thront ein gruener Berg, wie ein Zuckerhut.
Nach einem langen Tag und muede von den vielen Hoehenmetern der letzten Tage rollen wir am 11.4. in Cuenca ein. Es ist die drittgroesste Stadt Ecuadors und fuer uns die Schoenste. Wir werden bestochen mit einem wunderschoenen historischen Stadtzentrum und engen Gassen. Die neue Kathedrale errinnert mich sogar an den Vatikan. Dazu ist gerade Stadtfest mit allabendlichem Feuerwerk und wir finden eine deutsche Baeckrei, die sogar Scharzbrot und Streuselschnecken verkauft! Wir verlieben uns in die Stadt und bleiben viel zu lange...

Nach 5 Tagen fahren wir weiter und unsere Beine sind scheinbar immer noch in Cuenca und machen Pause. Wir schaffen es nicht an einem Tag ueber den Pass mit 3500m und muessen campen. Es ist wieder ein Traumspot. Unser Zelt ist umgeben von Kakteen, Aloen und vielen kleinen Wildblumen. Dazu wieder eine grandiose Aussicht. Aber es wird bitter kalt. Nachts kommt dichter Nebel, welcher am Morgen von Regen mit 7 Grad abgeloest wird.
Uns frieren fast die Haende ab, als wir rasant ins Tal rollen. Es geht hinunter auf 1900m und die Vegetaionswechsel fliegen nur so vorbei. Wir sind auf dem Grund eines wuestenartigen Canyons angelangt. Auf der Strasse liegt eine tote Vogelspinne. Die Nacht verbringen wir oberhalb des Canyons in unserem Zelt. Kondore gleiten vorbei und in der Ferne sehen wir unseren Pass von gestern mit einer Wolkenmuetze.
Am 19.4. rollt in Saraguro eine kleine Bike-gang ein. Wir sind zu Sechst. Zwei belgische Maedels und ein belgisches Paerchen sind zu uns gestossen. Sie hatten sich einen 20km langen Anstieg gespart und sind mit dem Pickup gefahren. Die Leute hier mit ihren traditionell schwarzen Ponchos schauen nicht schlecht, als sie uns auf den Raedern sehen. Wir fahren zusammen am naechsten Tag nach Loja. Hier machen wir einen Tag Pause und ich habe Zeit mir die Schlaeuche genauer anzusehen. Fast jeden Tag hatte ich einen Platten. Einmal ist sogar der Schlauch explodiert als das Rad stand. Ziemlich nervig, besonders wenn es regnet.

Von Loja geht es nun in einer langen Abfahrt hinunter nach Vilcabamba auf 1600m. Durch die deutlich hoeheren Temperaturen explodiert hier das Leben und wir sehen viele bluehende Pflanzen. Vilcabamba ist ein typischer Aussteiger Ort mit vielen Hippies und Gringos (Amerikanern). Wir werden hier Ostern verbringen. Von hier aus geht es auf einem harten Stueck Strecke ueber die Grenze nach Peru. San Ignacio und Jaen sind die groesseren der kleineren Ortschaften, die nun folgen.
Wusstet ihr schon, dass die Bevoelkerungsdichte weniger als ein Fuenftel so gross wie die von Deutschland und dennoch die hoechste von Suedamerika ist? Und dass die beruehmten ecuadorianischen Panamhuete handgewebt sind, gefaltet werden koennen (ohne ihre Form zu verlieren) und bis 1000 Euro wert sind?
Seit dem letzten Bericht 545km und 9170 Hoehenmeter.
Rene
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4.5.11 Hängematten-fieber |
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Mittwoch, 04. Mai 2011 um 01:49 Uhr |
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Es ist Ostersonntag und wir machen uns auf den Weg nach Saraguro, wo wir bereits mit dem Rad waren. Diesmal nehmen wir den Bus und lassen die Strecke, mit den vielen Bergen, noch einmal revue-passieren. Saraguro ist bekannt fuer seine traditionellen Osterbraeuche. Mit Eiersuchen und Osterhasen haben die allerdings nichts zu tun: Die Statue von Maria und Jesus wird von weissen Reitern bis zum Ostersonntag bewacht. Wir kommen gerade rechtzeitig, um zu beobachten, wie die Figuren aus der Kirche getragen werden. Zwei witzige Maskierte trommeln die ganze Zeit vor der Kirche und machen ihre Streiche. Dann passiert das Aussergewoehnliche: Ein ca. 3 jaehriges Maedchen wir auf ein Brett gebunden und an einem Strick an einem Bambusgeruest vor der Kirche nach oben gezogen. Sie ist als ein Engel gekleidet - mit Fluegeln und Krone. Alle Menschen in ihren schwarzen Ponchos versammeln sich und warten auf den Hoehepunkt des Tages.
Die beiden Statuen werden zurueck in die Kirche getragen. Maria hat allerdings ein schwarzes Tuch auf dem Kopf, welches nun von unserem 3 jaehrigen Engel gelueftet werden muss. Mehrmals wird das Maedchen am Strick herabgelassen, so dass sie fast das Tuch erreichen kann. Spaeter endlich gelingt es ihr, die Menge jubelt und die Ostermesse kann beginnen. Wir machen uns auf den Rueckweg, um noch einen Platz im ausgebuchten Bus zu ergattern.

Eigentlich wollten wir nach Ostern weiterfahren, aber Monique hat sich eine schlimme Erkaeltung eingefangen. Es ist schon sehr verwunderlich, ist doch das Klima mit 25 Grad einfach nur herrlich.
Aber wir haben ein sehr schoenes Hostal in Vilcabamba mit Terrasse mit Haengematte und um uns herum bluehen die Blumen. Ab und zu kommt sogar ein kleiner Kolibri vorbei und beeindruckt uns mit seinen schnellen Fluegelschlaegen. Wir verbringen die Zeit hauptsaechlich mit Reiseplanung und muessen leider lesen, dass die Temperaturen in Bolivien Nachts bis zu -30 Grad fallen koennen. Nach 17 Monaten Dauerbenutzung sind unsere Schlafsaecke dafuer nicht mehr wirklich geeignet. Wir treten mit Marmot in Kontakt, ob sie uns helfen koennen und bekommen zwei neue Schlafsaecke zum Sonderpreis angeboten. Das ist wirklich super, denn es gibt nichts Schlimmeres als wenn man nach einem harten Radtag in der Nacht auch noch friert. Wir freuen uns auf jeden Fall schon auf unsere neuen Marmot Pinnacle Schlafsaecke! Danke.

Morgen, am 4.5., werden wir aber nun endlich weiterfahren und uns auf nach Peru machen. Wir sind schon sehr gespannt auf die Veraenderungen, die das neue Land wieder mit sich bringen wird.
Rene
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