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Hier findest du einige wichtige Informationen und Erfahrungen, welche wir bisher /während unserer Vorbereitungen) gemacht haben. Bei weitem ist dies keine vollständige Liste dessen, was du für eine solche Reise bedenken solltest! Bei Fragen wieder gern eine Mail an uns.

 

Abgefahren

Arbeit 

Automobilclubs

Ausrüstung 

    Kleidung

    Fotoausrüstung

    Zelt

    Motorradkleidung

Benzin 

Computer/Laptop 

Camping

Dämmerung

Dokumente

Ersatzteile

Erste Hilfe

Flüge

Freunde & Familie

Führerschein

Gepäck

Geld

Handgepäck

Heimweh

Helm

Internet

Informationen

Impfung

Kleidung

Kühlbox

Kochen

Konto

Kamera

Krankenversicherung & Krankheit

   Medizin

Motorrad

Route

Reiseführer

Sponsoren

Sicherheit

Sprache

Telefon

Transport

Vorbereitungen

Verhütung

Volunteering

Visitenkarten

Website

Werkzeug

Wasser

Wasserentkeimung

Wohnng

Abgefahren:

-  wenn du jetzt noch keine Motorradreise machen willst, dann spätestens nach dem Lesen dieses Buches: „Abgefahren – in 16 Jahren um die Welt“ von Claudia Metz und Klaus Schubert (ISBN: 3-462-02790-5) www.abgefahren.info

Arbeit:

- in Australien haben wir uns ein Work and Holiday Visum (WHV) für ein Jahr besorgt (weitere Infos dazu unter www.embassy.gov.au/ oder unter www.australien-info.com)

- wir werden vorwiegend Arbeit machen, die uns „über den Weg läuft“: Erntehilfe, Farmhilfe (z.B. WwOOFEN in Australien und Neuseeland http://www.wwoof.org/) usw.

- Freiwilligenarbeit steht auch mit auf dem Programm (siehe Volunteering) 

Automobilclubs:

- wir werden unsere Mitgliedschaft im ADAC aufrecht erhalten für die Zeit unserer Reise, da dies unterwegs einiges an Vorteilen bringt-          beispielsweise wird die Mitgliedschaft von australischen Automobilclubs anerkannt und du bekommst kostenreduziertes Kartenmaterial und viele Informationen zu Strassenzustand usw.  

Ausrüstung:

wir wollen hier nur einige Eckpunkte für die Auswahl der Ausrüstung nennen:

Kleidung:  

-  wähle für tropische Gebiete mit vielen Mücken helle Kleidung, auch wenn sie für unterwegs nicht gerade praktisch erscheint (evtl. sogar    stichfestes Gewebe)

-     wir haben sehr gute Erfahrung mit Kleidung aus Merinowolle gemacht (z.B. Icebreaker, Smartwool, Driza-bone) – sie ist zwar teuer, stinkt aber nicht bei langem Tragen und wärmt bei Kälte / kühlt bei Wärme.         

- wir werden in die Taschen unserer Hosen noch zusätzliche Taschen zum Verstauen für Wertsachen nähen 

Fotoausrüstung:

- wir werden uns zu unserer digitalen Spiegelreflexkamera noch eine kleine Kompaktkamera kaufen, welche für Schnellaufnahmen während der Fahrt, Unterwasserbilder und für Videosequenzen besser geeignet ist

-  achte darauf, dass alles gut verpackt ist (stossgeschützt und wasserfest)

-  Fotos können per fdp-server hochgeladen werden (leider sehr langsam) und von einer Vertrauensperson zu hause auf einem Speichermedium archiviert werden (das Mitschleppen von externen Festplatten etc. entfällt, aber du solltest genügend Speicherkarten dabei haben), Alternative: gebrannte CD nach hause schicken! 

Zelt:

- achte auf das Gewicht und auf ausreichend Platz (wir haben 2 Apsiden, in welche die Rucksäcke auf Wanderungen verstaut werden können und auf der Tour die Motorradkleidung (sperrig!))

- wir werden mit dem Exped Auriga fahren (siehe Foto über Menuleiste)

- Achte bei der Farbauswahl darauf, dass du evtl. einmal nicht so sehr auffallen willst

-  Wähle einen möglichst stabilen Boden, bei dem ein zusätzliches Unterlegen einer Plane nicht nötig ist

-  Reflektierende Sturmleinen haben sich bewährt :o) 

Motorradkleidung:

- fahre mit heller Kleidung in warme Gebiete und achte auf gute Belüftbarkeit

- nach Möglichkeit heraustrennbares Thermofutter

- achte auf ausreichend Schutz (Reflektoren, Protektoren) sowie auf die Farbe (nicht zu sehr auffallen, Gelb zieht Fliegen an)

- Handschuhe haben wir für Winter und Sommer mit dabei

- Helm: für Brillenträger und warme Regionen sind Klapphelme gut geeignet, integrierte Sonnenblende ist sehr zu empfehlen

- Für die Wasserdichtheit gibt es 3 Varianten: Regenkombi mit „normaler“ Motorradkleidung (viel Gepäck), wasserdichte Textiljacke (sehr warm bei grosser Hitze), herausnehmbare und wasserdichte, Membran z.B. von iXS (sehr empfehlenswert!)REV`IT oder Racer Austria www.racer.at (bei Hitze luftige Aussenjacke, bei Nässe: nasse Aussenjacke) 

Benzin:

- Distanzen bis zu 500km sollten mit einer Tankfüllung und Kanistern bewältigt werden können (speziell in Australien)

- Das Tankstellen - Netz ist weltweit recht gut – trotzdem sollte der Reservekanister nicht fehlen (vorher gut über die Benzinqualität informieren und über Tankstellen im Reisegebiet – am besten bei Einheimischen)

- Wir werden für jedes Motorrad zwei 5-Liter Kanister mitnehmen 

Computer/Laptop:

-  wir haben uns gegen die Mitnahme eines Laptops entschieden, da er auf dem Motorrad zu starken Stössen ausgesetzt ist und zudem eine weiteres Ziel für Diebstähle abgibt

- besser Internetcafes nutzen, als teuere Technik um die Welt schleppen oder Wireless an grossen Hotels

Camping:

- bevor man losfährt und das low-budget Preisschild im Fahrtwind wehen lässt, sollte man sich genau informieren, ob Wildcamping (wenn geplant) erlaubt ist im jw. Land

- generell gilt: nimm deinen Müll mit und genügend Wasser, Essen etc. , stell dich nicht direkt in das Blickfeld anderer (Diebstahlgefahr) oder baue dein Zelt erst in der Dämmerung auf

-  wenn du auf Privatgrund stehen willst: frage vorher den Besitzer

- campe nie zu dicht an der Meeresbrandung – z.B. am Pazifik sind kurze Springfluten keine Seltenheit! 

Dämmerung:

- wie oben gesagt, steht das Zelt zu diesem Zeitpunkt schon nach Möglichkeit –  auf KEINEN FALL sollte dann noch Motorrad gefahren werden (Wildtiere, schlechte Lichtverhältnisse etc).

- falls es sich überhaupt nicht vermeiden lässt: checke deine Motorradbeleuchtung vorher!  

Dokumente:

-          für viele Länder wird ein Carnet de passages für Motorradreisende benötigt (welche Länder das sind und wie die Beantragung läuft erfährst du am besten vom ADAC)

- Reisepass, Impfausweis, Führerschein, wichtige Telefonnummern und Adressen (Familie, Versicherung, Sperrnummer Kreditkarte, Adresse Botschaft) und Flugtickets gehören unbedingt ins Reisegepäck

- Diese Dokumente sollten auch getrennt als Kopie mitgeführt werden, ein zweiter Satz Kopien bei einer Vertrauensperson zu hause deponiert werden und wir haben die Kopien sogar im Internet gespeichert (schneller verfügbar)

- Alle Dokumente sollten immer wasserdicht verpackt sein und ständig mitgeführt werden  

Ersatzteile:

- Hier müssen wir selbst erstmal sehen, was wir mitnehmen - aber weniger ist auch hier manchmal mehr 

Erste Hilfe:

- gerade auf Motorradreisen sollte JEDER eine EH Ausbildung haben

- eine Auffrischung der Kenntnisse vor der Reise ist unserer Meinung nach sehr ratsam

- als EH Ausrüstung genügt der Inhalt eines handelsüblichen EH – Kastens

Flüge:

- wir haben sehr preiswerte Flüge über Asien nach Australien buchen können mit Air Asia (www.airasia.com)

- eine weitere Auflistung für günstige Flugverbindungen und Preise weltweit findet ihr auf folgender Website: http://weltreise-info.de/

- generell gilt: so früh wie möglich buchen!

- Last Minute Tickets sind häufig nur bedingt preiswerter und auch bei Spezialangeboten sollte man zusätzlich noch den regulären Flugpreis checken 

Freunde & Familie:

- Kontakt halten: Freundschaften und Familie sind auf solch einer Reise überaus wichtig und die Kontakte sollten gepflegt werden

- Kontakt kann man in heutiger Zeit am besten und preiswertesten über Emails oder Skype halten (kostenloses Bildtelefon weltweit www.skype.de)

- Wir machen zusätzliche Updates auf unserer Internetseite, über welche sich Freunde und Verwandte immer auf dem Laufenden halten können (man erspart sich so die Emails an jeden einzelnen, die zwar persönlicher sind, aber viel Zeit im Internetcafe kosten…) 

Führerschein:

- der internationale Führerschein ist für viele Länder ein Muss – zudem er sehr schnell zu beantragen ist, lange Gültigkeit besitzt und verhältnismässig wenig kostet

- der Originalführerschein deines Landes sollte selbstverständlich auch mit dabei sein

- wenn du – wie Monique – kurz vor der Reise anfängst mit fahren, informiere dich vorher genau über die Grösse der Maschine, die du fahren darfst mit deinem Alter und wie die Prüfungsbedingungen sind (wann du z.B. bei Nichtbestehen eine erneute Prüfung ablegen kannst und ob das noch mit deinem Abreisedatum übereinstimmt)

- Monique macht in der Schweiz den Direkteinstieg auf unbegrenzte Kategorie A (ab 25J.), Theorieprüfung entfällt, Fahrstunden müssen als 3 Grundlektionen absolviert werden (3x4 Std.) und der Rest an Praxis darf selbstständig erworben werden (ohne Fahrlehrer) 

Gepäck:

-  weniger ist manchmal mehr – je weniger du mitnimmst, desto leichter dein Motorrad und desto weniger Probleme gibt es unterwegs

-  wir haben uns für Alukoffer entschieden da abschliessbar

- zudem bekommt jedes Motorrad einen Tankrucksack für Dokumente etc.

- die Gewichtsverteilung spielt eine grosse Rolle: man sollte versuchen, auch Gewicht nach vorn aufs Motorrad zu bringen

- Unsere beiden Rucksäcke, die wir für Wandertouren mit dabei haben, werden wir auf dem Motorrad mit einer Plane umwickeln und auf die Soziussitz schnallen

Geld:

-  Kreditkarten sind unumgänglich (am besten jeder eine, wenn ihr zu zweit reist)

- Bargeld im Gepäck verteilen

- Brustbeutel und Geldgürtel bieten nur noch bedingt Sicherheit

- Auf Märkten etc. (v.a. in ärmeren Ländern) immer passendes Geld haben oder mit Kleingeld zahlen

- Immer Portemonnaie mit Kleingeld einstecken haben (mind. 10$) und einigen abgelaufenen Karten zum „Abgeben“ bei Überfällen

- Wir werden zwei Tagesgeldkonten haben, von welchen wir einen monatlichen Betrag auf das Hauptkonto überweisen – von dort ab weiter mit Visa  

Handgepäck:

- im Flieger ist das häufig der kleine Rucksack (Daypack zum Wandern)

- beim Motorradfahren kann der Tankrucksack so verwendet oder umgenäht werden, dass er sich als Rucksack für Stadtbummel etc. umfunktionieren lässt 

Heimweh:

- viele Telefonate und Mails helfen (hoffentlich!) und vielleicht lässt es sich ja arrangieren, dass die eine oder andere Person dich/euch unterwegs auch einmal besucht – immerhin hält man sich ja häufig nicht in zu unschönen Gegenden auf ?!

- viel Abwechslung und Ablenkung im Reiseleben sowie neue Freundschaften aufbauen  

Helm:

siehe Ausrüstung 

Internet:

siehe Computer, Laptop 

Informationen:

- bekommst du am besten via Internet und über Motorradforen (z.B. www.horizonsunlimited.com (the HUBB))

- Einheimische und Reisende sind ebenfalls gute Informationsquellen unterwegs und wissen meist die Dinge, die das Internet nicht weiss…

- Auf Webseiten anderer Traveller (z.B. www.worldon2wheels.de) von Erik und Hanka (waren ab 2003 unterwegs) 

Impfung:

- je nach Reiseland verschieden (Infos vom Tropeninstitut)

- Tetanus ist ein Muss, Hepatitis A/B und Gelbfieber haben wir machen lassen

- Wer in Malariagebiet fährt sollte vorher das Tropeninstitut im Heimatland kontaktieren (meist wird Malarone-Prophylaxe empfohlen, wobei die Tabletten im Reisland häufig viel preiswerter sind - Vorsicht ist allerdings geboten!) 

Kleidung:

siehe Ausrüstung 

 

Kochen:

-  Benzinkocher sind unserer Meinung nach die beste Variante für das Reisen in unterschiedlichen Ländern (Gaskartuschen passen häufig nicht, sind in grosser Höhe schnell leer, schwer erhältlich)

- Kochgeschirr aus Edelstahl (Alu wird beim Fahren durch die vielen Stösse schnell zerrieben und nicht mehr brauchbar) 

Konto:

siehe Geld 

Kamera:

siehe Aursrüstung 

Krankenversicherung & Krankheit:

Medizin:

- am besten mit Hilfe vom Arzt zusammen stellen (Tropeninstitut)

- was immer mit dabei sein sollte: Breitbandantibiotika, gutes Durchfallmittel, Mückenschutzmittel (Inhaltsstoff DEET – z.B. No Bite oder Anti Brumm), Erste Hilfe Set 

Motorrad:

- beim Kauf achte v.a. auf: gute Sitzhöhe, geringes Gewicht, Anzahl der Zylinder, gute Ersatzteilbeschaffung weltweit oder im Zielland, Wasserkühlung in heissen Ländern von Vorteil (allerdings auch wieder etwas was kaputt gehen kann), Vergaser ist günstiger als Direkteinspritzung (da dieser leichter repariert werden kann), äteres Modell (noch viel Selbstreperatur möglich, keine heikle Elektronik)

- Informieren über Schwachstellen und Spezialwerkzeug

-  Wenn Reise mit 2 Motorrädern: evtl. den gleichen Typ wählen, da dann Ersatzteile gespart werden können Motto: KEEP IT SIMPLE! 

Route:

- Routenplanung immer der Jahreszeit im Reiseland anpassen (Hochsommer in Ägypten und Monsun in Indien sind also zu meiden)

- Bedenke, dass du nur bedingt Platz für Wasser, Essen und Benzin für mehrere Tage hast

- Wähle abwechslungsreiche Gebiete und informiere dich über Kriege, (militärische) Sperrgebiete etc (z.B. www.auswaertiges-amt.de)   

Reiseführer:

- wir haben mittlerweile Abstand genommen von der „Bibel“ der Backpacker – dem Lonely Planet (es ist schon lange kein Individualreisen mehr möglich, da ihn jeder hat)

- stattdessen reisen wir mit Stephan-Loose Travelhandbüchern und eigenhändigen Ergänzungen aus anderen Reiseführern – dies, verbunden mit den Hinweisen Reisender & Einheimischer ist für uns die beste Mischung! 

Sponsoren:

 wenn du dich für Sponsorings bewirbst, bedenke, dass du immer eine Verpflichtung als Gegenleistung eingehst, welche du auch halten solltest

- wo? Was? Wann? Wie? Wir haben eine einfache Bewerbung an die Firma unserer Wahl geschrieben (per Mail) und haben versucht, diese direkt an Personen mit Leitungsfunktion zu senden. Wir haben bereits erste Bewerbungen im August`08 gesendet (über ein Jahr vor unserem Start) - am besten ist jedoch persönlicher Kontakt (z.B. Messen, Direktabgabe der Bewerbung)

- Nachfragen erst nach einem Monat „Funkstille“

- Bei grösseren Sponsorings (Kleidung etc.) genau deine Verpflichtungen definieren und vertraglich verankern (wenn nötig)

Sicherheit:

- Siehe auch „Geld

- Damit im Notfall deine Verwandschaft Papierkrieg etc. für dich erledigen kann in der Heimat, ist eine Generalvollmacht sinnvoll

- Bei Touren zu zweit: Ersatzschlüssel austauschen

- Immer dein Motorrad (v.a. im Städten) irgendwo dort abstellen, wo es bewacht ist (notfalls eine Kleinigkeit im Tante-Emma-Laden kaufen und Tante Emma fragen, ob sie nicht auf dein Motorrad achten könnte) 

Sprache:

- es ist unserer Meinung nach ein Muss, eine Grundvokabelwortschatz in der jeweiligen Sprache zu beherrschen

- das Grundgerüst sollte (Zitat aus dem Buch „Überleben ums Verrecken“ von Rüdiger Nehberg) folgende Worte umfassen:

Für ganz Faule: Info folgt noch

Für Fleissige:  Info folgt noch

-  wenn du Hilfe brauchst – schreie nicht „Hilfe“ sondern rufe besser „Feuer“ – dann fühlen sich mehr Menschen angesprochen  

Telefon: 

- am besten SIM card im Reiseland kaufen (bei längerem Aufenthalt)

Transport:

- Verschiffung: wir haben uns für diese Möglichkeit des Transports entschieden, da dies die preiswerteste Methode ist

- die Verschiffung mit Schenker Logistics (http://www.schenker.com) von Hamburg nach Melbourne (Australien) dauert rund 37 Tage

- Grösse & Gewicht des Motorrades spielen eine Rolle bei der Preisberechnung

- zur Verschiffung nach Ozeanien sollte beachtet werden, dass kein unbehandeltes Holz für die Transportkisten verwendet werden darf (Quarantänebestimmungen)  

Vorbereitungen:

wo fängt man an, wo hört man auf?

-  Wenn du mit Sponsoren reisen willst, fange hier an, denn erfahrungsgemäss dauert diese Geschichte, von der Bewerbung bis zum Erhalt des Materials, am längsten

- Reiseroute planen (grob) und die dortigen klimat. Verhältnisse kennen damit du dies beim Kleidungskauf berücksichtigen kannst

- Kündigungsfristen für Versicherungen, Wohnung, Abos, Arbeit etc. einhalten

- Motorradkauf (oft schwieriger als gedacht) - möglichst in der Nebensaison

- Flugbuchung ein Jahr vor dem Start wenn möglich

- Anfragen für Verschiffung und Transport einholen

- Fahren lernen :o)

- Und, und, und… aufhören solltest du sicher dabei, deine Route bis auf den Tag genau planen zu wollen! 

Verhütung:

- ein Thema, dass aufgrund der häufigen Zeitumstellungen nicht einfach mit „Pille“ zu beantworten ist

- beachte die Alternativen zur Pille und wähle ein Verhütungsmittel, mit welchem du über mehrere Jahre zeitunabhängig „geschützt“ bist und das wenig Probleme macht (am besten mit deinem Arzt sprechen)

- falls du dir unterwegs den Kinderwunsch erfüllen willst, achte auf leichte Entfernbarkeit (bedenke v.a. die hygienischen Bedingungen im Reiseland) 

Volunteering:

- Freiwilligenarbeit ist einer von vielen Wegen, um unterwegs das Leben in deinem Reiseland besser kennenzulernen und ganz nebenbei noch zu einem wohltätigen Zweck

-  Volunteering ist seit vielen Jahren in vielen Ländern vertreten und bezieht sich auf unterschiedlichste Tätigkeiten (z.B. Mithilfe in zoologischen Einrichtungen zum Wiederaufbau von Tierbeständen, Unterrichten von Kindern (und sei es auch nur, um ihnen das Zähneputzen beizubringen)

- Volunteering funktioniert in den meisten Fällen so, dass man sich auf eine bestimmte Zeit in der Einrichtung zum Arbeiten meldet (unentgeltlich) und einen bestimmten Betrag an Geld für diese Zeit zahlt, welcher der Einrichtung zu Gute kommt

- Kost und Logis sind meist in diesem Geld enthalten (vorher schauen, was genau enthalten ist – es gibt sehr grosse Unterschiede)

- Man profitiert von einem intensiven Einblick in das oft harte Leben der Einwohner oder Betreuer und geht zwar mit einem leichteren Geldbeutel, aber dafür mit einem vollen Herzen und einem Stück mehr Zufriedenheit seines Weges 

Visitenkarten:

- in Chile haben wir Thomas und Andrea getroffen, die seit nun 2 Jahren durch Kanada, USA und Südamerika unterwegs sind (http://www.miles-to-ride.com)

- die beiden haben uns die Empfehlung gegeben, dass wir Visitenkarten drucken sollten, welche wir unterwegs verteilen können – ein gute Idee, die wir gleich umgesetzt haben (www.vistaprint.de) 

Website: 

- diese sollte von überall aktuallisiert werden können

- wir haben deshalb das CMS System Joomla verwendet 

Werkzeug:

- man sollte nur die Art Werkzeug mitnehmen, mit der man auch umgehen kann

Wasser:

- Wasserkanister (aus Plastik, grosses Volumen www.huenersdorff.de), welche mit Hilfe von Spanngurten auf dem Motorrad befestigt werden können

- In der Not tun es auch einfache PET Flaschen, die man überall an jeder Ecke kaufen kann

- Wir werden zudem eine Campingdusche (faltbar, leicht) mitnehmen, da sie ein weiterer Wasserspeicher ist und man sich häufig Campingplatzgebühren, nur um zu duschen, sparen kann

-  Plane in trocknen Regionen mind. 5 Liter pro Person pro Tag ein!

Wasserentkeimung:

- wir haben eine Mini-Worx MSR Filter, welcher selbst bei Super-Dreckwasser noch trinkbare und klare Flüssigkeit zaubert (lange Wartezeiten zur Entkeimung – wie etwa bei Micorpur – entfallen) 

Wohnng:

- wir werden unsere Wohnung aufgeben und unsere verbleibenden Sachen in Deutschland einstellen

- hast du keine Unterstellmöglichkeit, kannst du dir evtl. preiswert eine Garage mieten/kaufen oder teilweise kann man auch Container bei Umzugsunternehmen mieten (häufig teuer)

- eine weitere Möglichkeit ist die Untervermietung deiner möblierten Wohnung (beachte einen detaillierten Mietvertrag, Absprache mit dem Vermieter), insofern du nicht mehrer Jahre unterwegs sein willst (z.B. Anzeige im der Zeitung „Globetrotter“ (Schweiz) schalten)